Expertenchat am 11. März: Thema Rückengesundheit

Der Expertenchat findet am 11. März 2019 von 20:30-22:00h statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Rückenschmerzen vorbeugen


Rückenschmerzen und hartnäckige Verspannungen können einem so ziemlich alles vermiesen: den Alltag und selbst die Nachtruhe. Jeder dritte Deutsche kennt das und hat regelmäßig „Rücken“. Wie können Sie Rückenschmerzen vorbeugen und was hilft gegen akute Beschwerden? Im Expertenchat am 11. März 2019 ab 20.30 Uhr können Sie diese und andere persönliche Fragen zu diesem Thema stellen.
  
Zur Expertenchat-Webseite geht es hier. 


Der Experte

Dr. Maximilian Redlich ist Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin mit den Weiterbildungen Manuelle Medizin/ Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie und Akupunktur. Seit seinen Ausbildungen hat er sich auf Schmerzen und Bewegungsstörungen des muskuloskeletalen Systems spezialisiert. Nach einer mehrjährigen stationären Tätigkeit arbeitet er aktuell in einer Tagesklinik und Praxis für Patienten mit Beschwerden des Bewegungssystems.


Interview

Nehmen Rückenbeschwerden Ihrer Erfahrung nach zu?

Nein, tun sie nicht.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Grundsätzlich gilt: Dauern die Schmerzen längere Zeit an, sollte man zum Arzt gehen. Gleiches gilt, wenn sie in Arme oder Beine ausstrahlen oder Lähmungserscheinungen auftreten. Auch in Verbindung mit einem schlechten Allgemeinzustand (z.B. Fieber, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß ...) ist ein Arztbesuch angeraten. Ebenso nach einem Unfall.

Ab wann spricht man von chronischen Rückenschmerzen?

Ab einer Dauer von 3 Monaten oder wenn die Schmerzen immer wieder auftreten (chronisch-rezidivierend). Schmerzen bis 6 Wochen werden als akut und solche zwischen 6 Wochen und 3 Monaten als subakut bezeichnet.

Können Rückenschmerzen auch nicht-physische Ursachen haben?

Ja. 80-90% der Rückenschmerzen lassen sich nicht auf eine einzige Diagnose reduzieren. Meistens ist es ein multifaktorielles Geschehen, bei dem auch psycho-soziale Belastungsfaktoren eine Rolle spielen können.

Was kann vorbeugend getan werden?

Eine gute Work-Life-Balance mit regelmäßigen sportlichen Aktivitäten (ca. 1-2x/Woche).

 

 Zurück zur Startseite