Grippesaison steht bevor - Impfung gilt als bester Schutz

Traditionell greifen Grippeviren im Winter um sich. Auch wenn der

noch weit weg scheint: Jetzt beginnt die Zeit, in der man vorbeugend

etwas tun kann. Einige Gruppen gelten als besonders gefährdet.

 

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In diesen Tagen beginnt die optimale Zeit für eine Schutzimpfung gegen Grippe. Diese sei die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung mit dem Grippevirus zu schützen, betonen Experten des Robert Koch-Instituts (RKI). Bislang sind demnach rund 17 Millionen Impfdosen freigegeben. Wichtig für den Grippeschutz sei es zudem, häufig die Hände zu waschen und Abstand von Grippepatienten zu halten. Influenza kann insbesondere für ältere und Menschen mit Vorerkrankungen tödlich enden.

Die Grippeschutzimpfung ist für Versicherte der BKK_DürkoppAdler kostenlos und wird über die Versichertenkarte abgerechnet.

Bundesweit starben laut Bericht nachweislich 723 Menschen an der echten Grippe, davon waren 94 Prozent älter als 59 Jahre. Diese Zahlen gelten nur als Spitze des Eisbergs, weil bei weitem nicht alle mit dem Virus verbundenen Fälle als solche erkannt und im Labor bestätigt werden. Geschätzt verursachte die Grippe-Welle laut Angaben etwa sechs Millionen Arztbesuche. «Leider sind gerade bei den Senioren die Impfquoten mit rund 35 Prozent besonders niedrig», erklärte RKI-Präsident Lothar Wieler. Obwohl die Wirksamkeit der Impfung «nicht optimal» sei, könnten angesichts der Häufigkeit der Grippe damit immer noch viele Erkrankungsfälle und schwere Verläufe verhindert werden.

Eine Impfung wird vor allem Menschen über 60, chronisch Erkrankten und Schwangeren empfohlen. Auch Ärzte und Pflegekräfte sollen sich impfen lassen - auch in diesen Gruppen gelten die Impfquoten als «nach wie vor zu niedrig». Als optimaler Impfzeitraum gelten die Monate Oktober und November.

Quelle: BKK Dachverband, Berlin