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Ihre elektronische Gesundheitskarte der BKK_DürkoppAdler ist der bequeme Schlüssel, damit alle Leistungserbringer bequem und direkt mit uns abrechnen können. Sie ist der Berechtigungsnachweis, um Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nehmen zu können.

Neue Kartengeneration "eGK-G2" ab Ende 2016

Die technischen Anforderungen an die auf der elektronischen Gesundheitskarte verwendeten Chipmodule in Bezug auf Speicherplatz, Datenschutz und -sicherheit sind stetig gestiegen.  Deswegen steht jetzt die zweite Kartengeneration, die sogenannte "eGK-G2", bereit, um die erste Kartengeneration "G1+" abzulösen. Obwohl die neue Kartengeneration bereits auf die moderne Infrastruktur zwischen Krankenkasse, Ärzten und Krankenhäusern vorbereitet ist, bleibt Ihr Einsatzgebiet und die auf ihr gespeicherten Daten erst einmal unverändert. 

Kartentausch ab November 2016
Die elektronische Gesundheitskarte ist mit einem aus Sicherheitsgründen zeitlich begrenzten Zertifikat ausgestattet. Daher werden die ersten Gesundheitskarten der „G1+“-Generation mit ablaufendem Zertifikat ab November 2016 durch moderne "G2-Gesundheitskarten"   ausgetauscht. Alle Versicherten, die eine neue Karte benötigen, bekommen diese automatisch zugesandt.

 

Fragen und Antworten zur elektronischen Gesundheitskarte

Warum wurde die eGK eingeführt?
Mit der eGK stehen die für eine Behandlung notwendigen Daten sicher und schnell zur Verfügung. Dadurch sollen v.a. die Qualität der medizinischen Versorgung verbessert, die Rolle der Patienten gestärkt und Kosten gesenkt werden.

Ist die Einführung der eGK gesetzlich geregelt?
Die Einführung der eGK ist im Sozialgesetzbuch V (SGB V) geregelt: In § 291 SGB V ist die Umstellung von der Krankenversichertenkarte auf die eGK festgelegt. In § 291a SGB V wird geregelt, für welche Anwendungen die eGK genutzt werden soll und wer auf die gespeicherten Daten Zugriff hat.  

Welche Vorteile bietet die eGK sowie das aufgedruckte Lichtbild?
Das Lichtbild, welches auf der Vorderseite Ihrer Karte aufgedruckt ist, ermöglicht eine bessere Identifikation und erschwert somit einen Kartenmissbrauch. Die Bereitstellung des Lichtbildes gilt als Mitwirkungspflicht der Versicherten. Ausnahmen bestehen für Personen bis zum 15. Lebensjahr sowie für Versicherte, die bei der Erstellung des Bildes nicht mitwirken können (z.B. pflegebedürftige immobile Personen).

Ein weiterer Vorteil der eGK liegt im darin enthaltenen Mikroprozessor. Durch diesen können die sensiblen Gesundheitsdaten dem jeweiligen Leistungserbringer verschlüsselt und gegen unberechtigten Zugriff geschützt gespeichert zur Verfügung gestellt werden. Dadurch sind künftig die Aufnahme von Notfalldaten, die Dokumentation von Arzneimitteln sowie eine elektronische Patientenakte denkbar. Auf der Rückseite der eGK befindet sich die "Europäische Krankenversichertenkarte". Diese wird in allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und in der Schweiz anerkannt.

Welche Daten sind aktuell auf der eGK gespeichert?
Aktuell sind auf der eGK lediglich Versichertenstammdaten wie Name, Geburtsdatum, Anschrift und Angaben zur Krankenversicherung (Krankenversichertennummer und Versichertenstatus) gespeichert. Neu hinzugekommen ist die Angabe des Geschlechts. Die Speicherung dieser Daten ist für alle Versicherten verpflichtend.  

Welche Anwendungen sind in Zukunft mit der eGK möglich?
Auf der eGK sollen künftig Notfalldaten (z.B. Vorerkrankungen oder Allergien) gespeichert werden. Zudem können Sie auf der Karte festhalten, ob Sie Organspender sind und/oder ob Sie eine Patientenverfügung hinterlegt haben. Daneben sind eine Arzneimittel- und Impfdokumention sowie eine elektronische Patientenakte denkbar. Für diese Anwendungen ist das Einverständnis des Versicherten notwendig. Sie können somit selbst entscheiden, wovon Sie Gebrauch machen möchten.  

Wer kann Gesundheitsdaten einsehen oder speichern?
Der Versicherte entscheidet selbst, welche medizinischen Daten von wem gespeichert, gelesen und genutzt werden dürfen. Der Zugriff auf Gesundheitsdaten der eGK ist nur für Inhaber eines Heilberufsausweises, wie z.B. Ärzten, Zahnärzten und Apothekern oder ihren berechtigten Mitarbeitern, möglich.   

Wie sicher sind die medizinischen Daten auf der eGK?
Die medizinischen Daten werden vor dem Verlassen der Arztpraxis verschlüsselt und können nur entschlüsselt werden, wenn die eGK und der Heilberufsausweis des Arztes gleichzeitig in das Kartenlesegerät gesteckt werden. Eine Entschlüsselung durch Dritte (z.B. wenn die eGK verloren geht) ist damit ausgeschlossen. Des Weiteren muss der Versicherte dem Zugriff auf die medizinischen Daten durch eine PIN-Eingabe zustimmen. Eine Ausnahme ist für Notfalldaten vorgesehen.  

Was ändert sich beim Arztbesuch?
Für Sie ändert sich zunächst nichts, da die eGK erfahrungsgemäß genauso einfach eingelesen werden kann, wie die bisherige Krankenversicherungskarte. Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser sind dafür mit modernen Kartenlesegeräten ausgestattet.  

Was passiert, wenn ein Versicherter ohne die eGK zum Arzt geht?
Ab dem 1. Januar 2014 kann ein Arzt nur noch über die eGK Leistungen abrechnen. Daher muss der Versicherte innerhalb von 10 Tagen nach der Behandlung dem Arzt seine gültige eGK (oder eine Einzelfallbestätigung von seiner Krankenkasse, dass zum Behandlungszeitpunkt ein Leistungsanspruch bestand) vorlegen. Geschieht dies nicht, kann der Arzt eine Privatrechnung ausstellen. Die Privatvergütung muss vom Arzt zurückerstattet werden, wenn der Versicherte bis zum Ende des Quartals den geforderten Versicherungsnachweis einreicht. Ansonsten hat der Versicherte die Kosten selbst zu tragen.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit zur eGK